Ein Ausflug ins Einkaufszentrum, ein Kindergeburtstag oder ein lauter Schultag – für manche Kinder sind solche Situationen extrem anstrengend. Die vielen Geräusche, Menschen und Eindrücke können schnell zu Reizüberflutung führen.
Viele Eltern erleben dann einen sogenannten Meltdown: Das Kind schreit, weint oder zieht sich komplett zurück. In solchen Momenten helfen Worte oft nur wenig, denn das Nervensystem des Kindes steht unter Stress.
Ein hilfreiches Hilfsmittel bei Reizüberflutung kann eine sensorische Hängeschaukel sein.
Diese spezielle Form der Therapie Hängeschaukel wird auch häufig in der Ergotherapie eingesetzt. Sie ermöglicht gleichmäßige, rhythmische Bewegungen, die das Nervensystem beruhigen können. Gleichzeitig bietet der Stoff der Schaukel eine Art sicheren Kokon.
Viele Kinder empfinden diese Begrenzung als sehr angenehm. Sie fühlen sich geschützt und können sich leichter regulieren. Deshalb wird eine solche Schaukel für emotionale Regulation auch häufig bei Kindern mit Autismus oder sensorischen Besonderheiten genutzt.
Eine Schaukel gegen Überreizung kann zum Beispiel im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer installiert werden. Manche Modelle funktionieren sogar als Schaukel für Türrahmen oder als Hängeschaukel an der Decke.
Eltern berichten häufig, dass ihre Kinder nach einem stressigen Tag gezielt in ihre Beruhigungshängeschaukel gehen. Das Schaukeln wird zu einer Art Selbstregulation.
So wird aus einer einfachen Indoor Schaukel für Kinder ein wichtiges Werkzeug für den Alltag. Sie hilft Kindern, nach intensiven Momenten wieder in einen ruhigeren Zustand zurückzufinden.
Gerade für Familien mit sensiblen Kindern kann eine sensorische Schaukel für Kinder deshalb eine große Entlastung sein – für Eltern und Kinder gleichermassen.
